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Newsletter Nr. 1 | März 2009
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Schwerpunkt: Vielfalt gestalten
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Wir freuen uns, Sie und weitere rund 140 eingetragene Leserinnen und Leser unseres ersten Newsletters begrüssen zu dürfen!
Schwerpunktthema ist die Vielfalt an unseren Schulen. Sie finden in diesem Bulletin Hinweise auf Materialien, welche nicht in den Buchhandlungen auftauchen. Beachten Sie am Schluss des Newsletters zwei interessante Veranstaltungen zur frühen Bildung.
Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen.
Vorstand und Geschäftsleitung Forum Bildung:
Ernst Buschor, Kathrin Heim, Christian Haltner, Carolina Müller-Möhl, Jürgen Oelkers, Antoinette Hunziker-Ebneter, Andi Melchior, Christine Esslinger, Jürg Brühlmann
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Das sollten wir von der dritten PISA-Untersuchung 2006 im Kopf behalten: Die Schweiz ist ein Immigrationsland. Über 20 % der zukünftigen Erwachsenen wachsen in fremdsprachigen Familien auf. Die Schweiz darf sich bei den Vergleichen nicht auf Finnland fixieren. Interessanter sind die ebenfalls erfolgreichen Immigrationsländer Neuseeland, Kanada, Holland, England oder Australien.
Wir sind dank der in der Vergangenheit guten Wirtschaftslage und unserem Berufsbildungssystem recht erfolgreich mit dem Übergang zum Berufsleben. Es happert bei der frühen Förderung, wo zu vieles verpasst wird. Die Trendumkehr zu gut ausgebildeten Einwanderern wird nicht so rasch eine Entlastung bringen. Die Schule braucht für ihren Auftrag mehr Unterstützung und kohärentere Signale aus Staat und Gesellschaft.
Ein Beispiel: Immer wieder werden hier aufgewachsene, ausgebildete und integrierte Jugendliche von den Immigrationsbehörden zurück in ihr "Heimatland" geschickt
(Landbote vom 24.12.2008, Tages Anzeiger vom 4. März 2009). Pro Schuljahr sind 8-15'000 Franken Steuergelder investiert worden. Dazu kommt unschätzbares emotionales Engagement von Kitapersonal, Lehrpersonen, Nachbarn und Kameraden. Kurz bevor diese Jugendlichen ins Erwerbsleben eintreten und AHV zahlen, sollen sie gehen. Verständlich, wenn sich Lehrpersonen bei immigrierten Kindern eher zurückhalten, weil sie nicht wissen, ob sich ihr Engagement überhaupt lohnt? Gerade hier können wir von Ländern mit langer Immigrationserfahrung lernen: Wer da ist, kann bleiben und wird ohne wenn und aber integriert. Die Schule arbeitet ab dem ersten Tag hart für die soziokulturelle Integration. Sie braucht dafür Unterstützung und verlässliche Spielregeln.
Regionale PISA-Ergebnisse gibt es für die Kantone AG, BE, BL, TG, SH, SG, VS und ZH. Vergleichen können wir auch mit anderen Staaten, mit unserer Nachbarregion Südtirol (pdf 5MB) sowie mit einzelnen deutschen Ländern. Aus diesen Regionaldaten lassen sich weitere Rückschlüsse ziehen. Überraschend für viele Schweizer, wie "finnisch" gute Resultate einige Regionen in Norditalien aufweisen, oder welche Unterschiede zwischen den Kantonen zu beobachten sind.
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Jährlich werden im Kanton Bern 1800 Lehrverträge vorzeitig aufgelöst. "Schlechte Leistungen in der Berufsschule" als Grund für den Lehrabbruch: Das ist für Lehrlinge, welche aus dem Balkan, aus Portugal oder aus aussereuropäischen Ländern stammen, eine häufigere Begründung, als bei Lehrlingen mit schweizerischem, spanischem oder italienischem Background. Sie scheitern an der Schule und nicht an den praktischen Anforderungen. PISA lässt grüssen.
Diese Lehrlinge stammen von Familien aus den historisch gesehen jüngsten Immigrationswellen. Sie werden bei der Suche nach einem neuen Ausbildungsplatz häufiger von gar niemandem unterstützt als dies bei schweizerischen Lehrlingen der Fall ist. Weniger Unterstützung erhalten sie von ihren Eltern, aber auch von der Lehraufsichtskommission. Sie sind häufiger ohne Anschlusslösung, als Schweizer Lernende. Beim Grund "Konflikte am Arbeitsplatz" wurden keine Unterschiede nach Herkunft festgestellt.
Die gross angelegte Längsschnittstudie wurde im Auftrag der Erziehungsdirektion des Kantons Bern mit 1300 Lehrlingen durchgeführt. LEVA-Studie
PS: Was anonyme Bewerbungen an vermehrter Chancengleichheit bringen, zeigt eine Studie des KV Zürich: www.kvjugend.ch | www.smartselection.ch | www.zukunftstattherkunft.ch
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In einem Spiegel-Interview vom 4.12.2007 interpretiert der Bildungsökonom Ludger Wössmann die deutschen PISA-Daten:
Integrierte Sekundarstufen: "Es hat sich in anderen Ländern gezeigt, dass die leistungsbesten Schüler bei einem Zusammenbleiben genauso gut abschneiden - oder sogar besser."
Frühe Förderung: "Vor allem Kinder aus bildungsfernen Schichten müssen verstärkt in Kindergärten spielend das Lernen erfahren."
Externe Maturaprüfungen: "Es hat sich gezeigt, dass Länder mit klaren externen Abschlussprüfungen an Schulen besser abschneiden".
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Wössmann: Letzte Chance für gute Schulen
Der deutsche Bildungsökonom Ludger Wössmann stellt liebgewordene Meinungen in Frage. Der Inhalt lässt mit seinen übersichtlich gestalteten und gut visualisierten Fakten niemanden kalt. Er kritisiert die grossen Leistungsunterschiede. Gute Bildung bringt nachweisbar höheres Einkommen. Arbeitslosigkeit und frühe Verrentung sind teilweise hausgemacht.
Das Geld muss sinnvoll investiert werden. Kleinere Klassen bringen nichts, wenn sich nicht auch der Unterricht verändert. Am ehesten noch profitiert der Fremdsprachunterricht und die Eingangsstufe. Computer bringen dort speziell etwas, wo sie kompensatorisch wirken: Bei Kindern, die zuhause davon ausgeschlossen sind.
Anreize zur Verbesserung sieht Wössmann u.a. in unabhängigen, externen Prüfungen: Schulen können sich dann darauf konzentrieren, mit ihren Kindern gute Abschlüsse resp. hohe Leistungszuwächse zu erreichen. Extern überprüfte Standards, Schulautonomie und Rechenschaftslegung, Transparenz und Wettbewerb sind die empirisch abgesicherten Lösungsvorschläge.
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Einen Vorgeschmack auf mögliche Auseinandersetzungen bei sinkenden Steuereinnahmen liefert Kalifornien mit seinen 35 Mio Einwohnern. Weil ab März 2009 die Zahlungsunfähigkeit droht, schlagen die Republikaner Budgetkürzungen von 22 Mia Dollar vor. 10 Milliarden, also fast die Hälfte der Kürzungen, soll die Bildung "beitragen". (NZZ vom 20.12.2008) Link (pdf) zu einem Budgetpapier aus Kalifornien.
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Eine vermehrte "Schüler-, Patienten-, Kunden- oder Klientenorientierung" entspricht unseren heutigen Wertvorstellungen. Als Kunde von Freizeitangeboten, im Sozial- und Gesundheitswesen, beim Steueramt und der Polizei sowie bei jeder Firma erwarten wir, dass auf unsere Wünsche und Möglichkeiten eingegangen wird. Wir verstehen uns heute mehrheitlich als Individuen in einer "Multioptionsgesellschaft", welche uns von morgens bis abends Wahlmöglichkeiten und Entscheidungszwänge auferlegt.
Ein obligatorischer Schulzwang mit vorgegebenen fixen Schulen, Lehrpersonen, Lernprogrammen, Lernorten, Stundenplänen, Lern- und Pausenzeiten sind in diesem neuen Umfeld für Eltern, Kinder und für viele Lehrpersonen ein Relikt geworden. Lernende sind Partner im Lernprozess. Ohne ihre Kooperation sind Schulen und Lehrpersonen erfolglos. Nur gemeinsam können gemeinsam ausgehandelte Ziele erreicht werden. Dies müsste eine höchstmögliche Flexibilisierung von Lernangeboten, -wegen, -zielen, -inhalten, -zeiten, -methoden, -umgebungen, -partnerschaften oder Lernorten zur Folge haben.
Die Lernerwartungen und effektiven Lernerfolge sind immer schon individuell gewesen. Konsequent wäre mehr Transparenz unter den Partnern im Bildungsprozess und eine entsprechend angepasste Prozessgestaltung.
Wer hier nicht mehr weiterlesen mag, kann auch zu einem Youtube-Video wechseln, das die Frage nach den learning contents der Zukunft stellt. Empfohlen wird es aktuell von Schulleiter Daniel Birch von der Discovery1 in Christchurch New Zeeland, einer öffentlichen Schule, die konsequent auf individuelle Förderung in altersgemischten Lerngemeinschaften setzt (vgl. auch das Bild).
In Projektschulen der Eingangsstufe aber auch an vielen Mittelstufen und einigen Sekundarschulen wurden in den letzten Jahren Unterrichtskonzepte für altersgemischte Lerngruppen weiter entwickelt. Lernen voneinander ist so weniger konkurrenzbelastet. Lerngemeinschaften nehmen einzelne Kinder deutlicher wahr. Die obligatorische Volksschule für Alle hat eine Chance für die nächsten 150 Jahre, wenn sie es schafft, die Kinder integrativ, ganzheitlich, gemeinschaftlich und gleichzeitig individuell zu bilden. Gerne tragen wir vom Forum Bildung dazu bei, dass wertvolle Erfahrungen auch anderen Schulen zur Verfügung stehen. In diesem Newsletter verweisen auf neue Videofilme und Publikationen:
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 Diversity in Australien
Auf Einladung des Forum Bildung referierte am 5. Dezember 2008 in in Zürich Professor Stephen (Steve) Dinham, Research Director for Teaching, Learning and Leadership am Australian Council for Educational Research ACER. Die Diskussion leitete der Co-Präsident des Forum Bildung, Professor Ernst Buschor. Bericht & Links
Heterogenität ist eine tägliche Herausforderung: 25% der Kinder sind nicht in Australien geboren, 15% sprechen zuhause kein Englisch. Ein neuer Lehrplan und die weitere berufliche Professionalisierung der Lehrpersonen sollen dazu beitragen, dass bei späteren Leistungsmessungen "the long tail" auf den Skalen kürzer ist. Die Chancen für alle Kinder sollen verbessert werden.
Speziell interessant: Die Ergebnisse aus Leistungstests werden heute weniger kritisiert, sondern vermehrt für die Verbesserung des Unterrichts genutzt. Für Lehrpersonen fünf berufliche Kompetenzniveaus beschrieben: Graduate > Competent > Accomplished > Leading / Expert > Leadership). Die Kompetenzen werden für die fünf lohnrelevanten Beförderungsschritte von national tätigen Expertenteams überprüft.
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 Spielen, entdecken, lernen - Basisstufe und Grundstufe
Hg. EDK-Ost, Projektleitung Basis- und Grundstufe. Preis: 15.-
Auf Januar 2009 erscheint ein dokumentarischer Videofilm, der die Praxiserfahrungen an altersgemischten und heterogenen Schulen der Eingangsstufe zeigt. Erste Kommentare loben die Filmszenen aus dem Alltag von beteiligten Schulen.
Bezug: EDK-Ost Regionalsekretariat, Tel. 052 632 71 53
Bild: Basisstufe Kurzdorf Frauenfeld
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Videofilm, Dauer: 30 Min., Amt für Volksschule, Kindergarten und Beratung, Kanton Bern 2008.
Der Film kommt sehr wohltuend ehrlich und ohne Musik oder Off-Sprecher/in daher. Er zeigt Hoffnungen und Befürchtungen von Beteiligten, neue Realitäten aus den Schulen und sehr transparent aber unaufdringlich auch die offizielle Politik. Sehr empfehlenswert für Teams, welche sich in Ruhe und differenziert mit dem Thema Integration beschäftigen möchten.
Bezug: akvb@erz.be.ch / Tel. 031 633 84 51
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 Integrative und individualisierende Lernförderung
Videofilm, Dauer ca. 20 Min., Volksschulamt, Kanton Zürich 2007.
Die DVD wirbt für die Umsetzung der Integration wie sie im neuen Zürcher Volksschulgesetz vorgesehen ist. Der Film zeigt prominente Protagonisten von Integration, u.a. den Musiker Andreas Vollenweider sowie Fachleute und Rektoren der Zürcher Hochschulen. Schulen, welche Integration bereits realisieren, geben exemplarische Einblicke in ihre Unterrichtspraxis.
Bezug: umsetzungvsg@vsa.zh.ch / Tel. 043 259 53 53
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 Kinder mit besonderen Bedürfnissen - Materialien zur Integration
Vier Videofilme. Teilsequenzen zum Ansteuern, mit pdf-Begleitmaterial. Amt für Volksschule Kanton Thurgau in Kooperation mit der HfH Zürich 2009.
1. Referat "Einführung in das diagnostische Standortgespräch" (P. Lienhard, HfH.
2. Referat "Von der Separation zur Integration" (S. Aellig, HfH).
3. Podium "Integration Fortschritt oder Rückschritt"? (u.a. mit Prof. G. Bless).
4. Gespräch mit Eltern zur Lernbiografie ihrer Kinder mit Migrationshintergrund (B. Schwarzenbach & J. Brühlmann).
Bezug: info@hfh.ch / 044 317 11 11
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Broschüre, Amt für Volksschule Kanton Thurgau & PHTG 2008.
Der handliche Text im schmalen Hochformat zeigt den Mehrwert zum traditionellen Mehrklassenunterricht, nennt Unterrichtsideen, listet Beispiele von Primar- und Sekundarschulen aus der Ostschweiz, macht einen Versuch für Qualitätsmerkmale und bringt ein Glossar und Materialverzeichnis. Die Broschüre eignet sich als Orientierung für Teams, welche ins Thema einsteigen möchten, sowie für erfahrene Schulen, welche Unterstützung in der manchmal schwierigen Kommunikation mit der Öffentlichkeit brauchen können.
Bezug: avkschulentwicklung@tg.ch / PHTG: Tel. 071 678 56 56
Weiteres Material:
Ernst Trachsler (2009): Altersdurchmischte Klassen in der Thurgauer Volksschule - eine explorative Studie zu einer vielversprechenden Schulform zwischen Tradition und Moderne. Studie der PHTG. www.phtg.ch (Broschüre und pdf)
Video "Schulen arbeiten am Thema Qualität", Nr. 1/2 (2005). Das altersdurchmischte und leistungsheterogene Lernkonzept mit kompetenzbasiertem IT-Tool. > Ausleihe über avkschulentwicklung@tg.ch. Vgl. auch Evaluationsstudie (pdf) und Erfahrungsbericht (pdf, 1.3MB) zur altersdurchmischten Sekundarschule Alterswilen.
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In allen Zeitungen und darum hier nur kurz: Das Buch von Remo Largo ist da. In Gesprächen mit Martin Beglinger ist ein fundiertes Buch mit informativen Übersichten entstanden (Schülerjahre: Piper 2009).
Haltung: "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht". Faktum: "Selbst wenn die Kinder unter gleichen (...) Bedingungen aufwachsen würden, wären sie immer noch sehr verschieden". Hypothese: "Verbesserungen (der Leistung, JB) sind vor allem bei Kindern der sozial benachteiligten Schichten noch zu erzielen". Forderung: "Eine gute Schule muss sich (...) der Entwicklung und an den Bedürfnissen der Kinder orientieren." > Artikel in DAS MAGAZIN
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 Plädoyer für ein modernes Bildungswesen
Als Nationalrätin, ehemalige Lehrerin und Mutter sucht Jacqueline Fehr den Spagat und wagt sich anders als Remo Largo auch an die Strukturen der Schule. (Schule mit Zukunft: Orell Füssli 2009.
Ihr Buch basiert auf den vielen empirischen Schweizer Studien, welche in den letzten Jahren herausgekommen sind. Sie zeichnet ihre persönliche, ideale Schule. "Meine Schule" beginnt bereits "in der Krippe", bietet Tagesstrukturen, Chancengleichheit und Integration, Kooperation von Schule und Eltern, Beziehungsarbeit und Einfühlungsvermögen, 150% Stellenprozente pro Klasse und Teamarbeit. Gefordert wird auch hier: Schule muss das "jeweilige Potenzial der Kinder" mit "individuellen Lehrplänen und Zielen" fördern.
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 Forum Bildung präsentiert sich den Medien
Am 4. November 2008 hat sich der Verein Forum Bildung mit seinen Förderpartnern der Öffentlichkeit vorgestellt. Vorgestellt wurden auch die sechs strategischen Aktionsfelder und die Organisation von Forum Bildung. Das Echo in den Medien und in Fachkreisen war erfreulich.
Auf der Webseite sind Fotos und Texte abgelegt.
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 Eröffnungsapéro Geschäftsstelle
Am 24. Januar 2009 wurde die Geschäftsstelle mit einem gelungenen Eröffnungsapéro in den Dachräumen im Volkarthaus gleich beim HB Winterthur eingeweiht. Es sprachen u.a. Stadtpräsident Ernst Wohlwend, Stadträtin Pearl Pedergnana und Prof. Jürgen Oelkers.
Seit März 2009 ist die Geschäftsstelle mit den vorgesehenen 70 Stellenprozenten Geschäftsleitung plus 20-30% Assistenz in Betrieb.
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Mitgliedschaft Forum Bildung
Am 22.1.2009 fand um 17.15h die erste Mitgliederversammlung des Vereins Forum Bildung statt. Einziges Traktandum war die Festlegung der Mitgliederbeiträge (PDF) ab 2009.
Werden Sie Mitglied! Das Forum Bildung braucht für seine Tätigkeit und die zukünftige Absicherung gute Vernetzungen. Sie profitieren von Spezialkonditionen und exklusiven Voranzeigen für Anlässe oder Exkursionen mit beschränkter Platzzahl.
Link zur Anmeldung als Mitglied. Link zur Anmeldung für den Newsletter.
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Vor der öffentlichen Veranstaltung mit Karin Wolff (siehe unten) findet am 15. Juni 2009 von 16.15h-17.15h in Winterthur die erste ordentliche Jahresversammlung der Mitglieder des Vereins Forum Bildung statt.
Ort: Volkarthaus, gleich beim HB Winterthur.
Eine Einladung folgt.
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 Bildung von Anfang an? Beispiel Hessen
Die bis vor kurzem aktive hessische Kultusministerin Karin Wolff (CDU) wird an einer öffentlichen Veranstaltung von Forum Bildung in Winterthur den hessischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0-10 vorstellen, an dessen Entstehung sie selber beteiligt war.
Anschliessend an ihr ca. 30-minütiges Referat werden auf dem Podium Prof. Jürgen Oelkers (Uni Zürich), Dr. Heidi Simoni (Marie Meierhofer Institut) und Prof. Margrit Stamm (Uni Fribourg) zusammen mit Karin Wolff zum Thema Inhalte und Bildungspläne für die frühe Bildung und Förderung diskutieren.
Termin: Montag, 15. Juni 2009, 17.15-18.45 in der Colemine Kulturbar im Volkarthaus Winterthur, 1 Min. vom HB
Voraussichtlich wird an der Tageskasse für Nicht-Mitglieder ein Unkostenbeitrag von max. 20 Franken erhoben.
Anmeldungen an: christine.esslinger@forumbildung.ch. Mitglieder des Forum Bildung haben bis 30. April bei der Anmeldung Vorrang.
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Tagung Frühe Förderung, Bildung, Betreuung und Erziehuung
Am 29. Mai 2009 findet an der Uni Fribourg eine grosse Tagung zur frühen Bildung, Betreuung und Erziehung statt, auf die wir hier gerne hinweisen. Es werden u.a. die Resultate der Unesco - Studie diskutiert.
Mit dabei sind u.a.: Kathy Sylva (Oxford), H.-G.Rossbach (Bamberg), Edth Olibeth (Bern), Heidi Simoni (MMI), Heinz Altdorfer (Unseco), Rudolf Walser (Avenirsuisse), Brigitte Wiederkehr (EDK-Ost).
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